20. Juli 2019

Am Juli-Einsatz bei der Kreuzkirche waren wiederum viele SenserInnen beteiligt, sodass wir uns bereits nach zwei Stunden - bei zunehmender Sonneneinstrahlung - im Schatten zum gemütlichen Teil des Einsatzes am reich gedeckten Znüni-Tisch niederlassen konnten.

Die Glühwürmchenpopulation hat sich leider nicht erholt, Erwin schätzte sie wie schon im letzten Jahr nur noch auf 20 - 25% der früheren Population. Es besteht aber Aussicht auf Besserung. Zusammen mit der Denkmalpflege hat Grün Stadt Zürich eine Verbesserung der Gehölzstruktur erarbeitet, welche auch einen Krautbereich vorsieht, in welchem sich Schnecken wohlfühlen sollen . . . bis sie dann von Glühwürmchenlarven gefunden und gefressen werden. Die Trockenheit der letzten Sommer hat offenbar auch der Schneckenpopulation, also der Nahrung der Glühwürmchenlarven, zugesetzt.

 

Kreuzkirche 19-07-20_1
Sensen am Steilhang: Soll man hinuntermähen . . . oder eher hinauf . . . evtl. mit einem Knie auf dem Hang?
Kreuzkirche 19-07-20_3
. . . auch beim Wetzen der Sense gibt es verschiedene Vorlieben . . .

 

Kreuzkirche 2019_2
. . . die verdiente Pause . . .

 

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Doris stellt ihre Erfindung vor: Ein Sensenblattschutz aus einem alten Feuerwehrschlauch . . . und Caroline zeigt vor, wie man mit der so geschützten Sense ins Tram einsteigt . . .

 

 

 

 

 

5. Juli 2019

Der diesjährige erste Senseneinsatz am Nebelbach war geprägt durch etwas schwierige Verhältnisse am Ufer, weil ein Hochwasser wenige Tage zuvor einen grossen Bereich überschwemmt und die Vegetation platt gemacht hatte.

Erfreulich waren die vielen Heupferde, die vor unseren Sensen davon hüpften. Auch für diese Insekten liessen wir einige Wiesenstreifen stehen. Am Bachufer zeigten sich Prachtlibellen, auch eine Gestreifte Quelljungfer bei der Eiablage wurde dort beobachtet.

 

Nebelbach1 Juli19
. . . das Hochwasser hat einen breiten Streifen flach gedrückt, welcher entsprechend schwierig zu sensen war
Nebelbach2 Juli19
. . . am Tag danach ist das verzettete Gras schon ziemlich trocken geworden
Nebelbach Insekten Juli19
Man sieht Prachtlibellen am Ufer, und ein Heupferd ist vor der nahenden Sense auf das Brückengeländer geflüchtet
Nebelbach4 Juli19
. . . zu unserer Überraschung werden wir von einer Anwohnerin der Liegenschaft mit einem feinen Znüni verwöhnt

 

 

14. Juni 2019

Den ersten Schnitt an der Südstrasse machen wir dieses Jahr eher früh, entsprechend blühen noch einige Kräuter oder haben erst zu blühen begonnen. Entsprechend lassen wir einige ausgewählte Flächen bis zum 2. Schnitt im Herbst stehen.

Die Wiese entwickelt sich nur langsam zur gewünschten Vielfalt. Vorgängig zum Mähen haben wir mehrmals unerwünschte Disteln und anderes gejätet, sowie an gewissen Stellen den sich stark ausdehnenden Hopfenklee reduziert.

Suedstr Juni19
. . . was soll gemäht werden, was soll noch stehen bleiben?

 

 

Suedstr2 Juni19
. . . an den Rändern kommt manchmal auch die Sichel zum Einsatz

 

 

 

2. Juni 2019

Organisiert von der Naturschutzgruppe des Quartierhofs Wynegg haben Mitglieder der Sensengruppe, verstärkt duch einige Gäste die älteren Obstbäume ausgemäht, die sich in der Heuwiese befinden.

So wird der Mäusedruck auf diese Bäume reduziert, und der Pächter, der diese Wiese ab dem 15. Juni mäht, muss mit seiner grossen Mähmaschine nicht zu nahe an die Obstbäume heranfahren.

 

Wynegg1_Juni19

 Wynegg2_Juni19

 Wynegg3_Juni19

 Wynegg4_Juni19

 Wynegg5_Juni19

 Wynegg6_Juni19

 

 

 

7. Juni 2019

Wehrenbach-Wiesenborde

Nachdem bereits am 3. Mai ein selektiver Schnitt (Mosaikmahd) erfolgt war, fand am 7. Juni ein regulärer Schnitt statt. Gemäht wurden die Knaulgraswiesenflächen und eine kleines Flächenstück in der oberen Fromentalwiese.

Insgesamt haben sich 8 Senserinnen und Senser an diesem Einsatz beteiligt.

 

Wehrenbach Knaulgrasstreifen
Auf diesem Knaulgrasstreifen wurde früher Schnittgut aller Art abgelagert. Durch häufige Mahd versuchen wir die Nährstoffe im Boden wieder zu reduzieren

 

Wehrenbach_Juni19
Im unteren Wiesenbord hat der Nährstoffeintrag aus den oberhalb liegenden Gartenparzellen dazu geführt, dass im hinteren Teil des Knaulgrasstreifens kein Knaulgras mehr wächst, sondern nur noch Brennnesseln.