17. Juli 2021

 

Heute war der 2. Heuschnitt angesagt. Wir mähten nur 2 kleine Flächen Fromental- und Trespenwiesen, die letztes Mal vor 5 Wochen ausgespart wurden. Wie immer schneiden wir auch dieses Mal die Knaulgraswiesen, um dem Boden Nährstoffe zu entziehen. Auf der unteren Wiesenfläche ist durch den Nährstoffeintrag der oberhalb liegenden Pflanzflächen auch das Knaulgras rar geworden, es gibt fast nur noch Hahnenfuss und Brennnesseln zu mähen.

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Weil wir genügend Leute für die zu mähenden Flächen sind, gibt es zu Beginn eine kleine Auffrischung zur Mähtechnik und insbesondere zum Wetzen des Sensenblatts.

 

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. . . es ist steil . . . und es ist nass . . . die vergangenen Wochen waren regenreich, das Gras liegt teilweise und ist nicht einfach zu mähen.

 

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Die Kleinstruktur mit Sandlinse für bodennistende Wildbienen muss gejätet werden.

 

 

 

 

 

2. Juli 2021

Wir haben Glück mit dem Wetter, der Freitag war eine gute Wahl, und es passte terminlich auch anderen SenserInnen als am letzten Samstag am Nebelbach.

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Auch hier gibt es viel hohes Gras nach dem vielen Regen . . .

 

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. . . der gemütliche Teil gleich nebenan . . .

 

 

 

 

26. Juni 2021

Der Nebelbach hatte zwar in den vergangenen Tagen ab und zu Hochwasser, die überschwemmten Flächen mit flach zu Boden gedrücktem Gras waren aber nicht sehr gross. Dank genügend grosser Beteiligung konnte das viele hohe Gras in gut zwei Stunden geschnitten und zu Haufen zusammengetragen werden.

Die Ackerkratzdisteln hatten wir schon vorgängig ausgerissen, bevor diese zu blühen begannen. Als unerwünschte Pflanze könnte sich langsam die einheimische Brombeere entwickeln, die sich auszubreiten scheint. Da müssen wir ein Auge drauf haben und allenfalls einen separaten Brombeer-Ausrupf-Einsatz organisieren.

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Der nasse Mai liess viel Gras wachsen . . .
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Das Gras wird zu den Haufen geschleppt . . .

 

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. . . diese werden immer höher . . .
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Die Karden dürfen wieder stehen bleiben, die Distelfinken werden sich im Spätherbst darüber freuen

 

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Der gemütliche Teil wird sehr geschätzt . . . . 2 h Arbeit und 3 h Pause wären eher selten, stellt Karl fest . . .

 

 

 

11. Juni 2021

Für den ersten Heuschnitt in den Wehrenbach Wiesenflächen suchten wir möglichst viele SenserInnen, da eine relativ grosse Fläche zu mähen war.

Gemäss dem aktuellen Mähplan steckte Arno am Vorabend die nicht zu mähenden Flächen mit Papierfahnen aus, damit das Gras an den vorgesehenen Teilflächen nicht versehentlich mitgemäht wurde.

 

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Nach dem nassen Mai stand das Gras überall sehr hoch

 

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Im hohen Gras entdeckte Christine eine Zauneidechse, ein Weibchen

 

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Nach schweisstreibenden zwei Stunden Arbei die verdiente Pause, wie immer mit interessanten Diskussionen . . .

 

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Nach der Pause mussten wir die Sense nochmals in die Hand nehmen, bei weiter zunehmenden Temperaturen . . .

 

 

 

10. Mai 2021

Auf einer kleinen Fläche der Wiese an der Südstrasse 102 haben wir zum ersten Mal einen Frühschnitt durchgeführt, wie wir dies auch in unsern andern Projekten begonnen haben zu machen. Die Idee dahinter ist, die Artenvielfalt zu fördern, denn dieser Frühschnitt hilft den konkurrenzschwächeren Pflanzen aufzukommen, wenn die stark wüchsigen Pflanzen schon einmal zurückgedrängt werden.

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Auf der Versuchsfläche wuchsen vor allem Zaunwicke, Labkraut und Löwenzahn - alle drei sind auch auf der übrigen Wiese reichlich vorhanden.

 

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Die Versuchsfläche ist gemäht. Nun sind wir natürlich gespannt, wie sich die Vegetation auf dieser kleinen Fläche entwickeln wird.

 

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Auf der wüchsigen Zaunwicke ist zur Zeit die prächtige Langhornbiene, sozusagen der „Steinbock“ unter den Wildbienen, gut zu beobachten.
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Am Labkraut entwickelt sich die Raupe der betörenden Pink-Beauty Kleiner Weinschwärmer.